Die gesetzliche Unfallversicherung gehört zu den Sozialversicherungen. Ihre Aufgaben sind eindeutig geregelt. Um bei Arbeitsstätten Unfälle zu vermeiden, werden regelmäßig Kontrollen durch einen Fachmann der Unfallversicherung durchgeführt. Dieser kontrolliert alle Bereiche der Unternehmen und notiert mögliche Gefahrenquellen. Diese müssen innerhalb der genannten Frist behoben werden. Sie übernimmt auch Aufklärungsarbeiten, um für mehr Sorgfalt und Sicherheit zu appellieren. Sollte es dennoch zu einem Unfall auf dem Weg zur oder von der Arbeit oder während der Arbeit kommen greift die Unfallversicherung ein. Sie übernimmt die Behandlungskosten und versucht durch geeignete Mittel die Gesundheit wieder herzustellen. Dies trifft auch bei Berufskrankheiten zu. Die Leistungen der Unfallversicherung werden in Form von Verletztengeld, Verletztenrente, Pflegegeld, Abfindungszahlungen, Hinterbliebenenrente, Übergangsgeld, Sterbegeld, Beilhilfe, Überführungskosten im Todesfall und Mehrleistungen bei Ehramtlichen gezahlt. Bei übermäßigem Alkoholkonsum oder erheblicher Überschreitung der Arbeitszeit ist der Versicherungsschutz gefährdet. Die gesetzliche Unfallversicherung gibt es in Deutschland bereits seit 1884.
Die private Versicherung kann, muss man aber nicht abschließen. Mit dieser sind Unfälle, die in der Freizeit passieren abgesichert. Die Leistungen der privaten Unfallversicherung fallen ähnlich aus, wie bei der gesetzlichen. Wie hoch die Versicherungssumme bei den entsprechenden Unfällen und Folgen ausfällt, hängt von der Vereinbarung beim Abschluss der Versicherung ab. Viele Berater sorgen meist dafür, dass die Leistung den bisherigen Lebensstandard abdeckt und bei kleineren Unfällen keine Kosten für die Versicherten entstehen. Für die Unfallversicherung gibt es viele verschiedene Gesellschaften. Welche im Einzelfall die beste Leistung für den vorgesehenen Preis zu bieten hat, kann bei einem Vergleich herausgefunden werden. In einer Befragung der Versicherungsgesellschaften wurde festgestellt, dass etwa 31 Prozent der deutschen haushalte über eine private Unfallversicherung verfügen. Viele Unfallversicherungen zahlen nur dann eine stattliche Summe, wenn im Falle eines Unfalls eine Invalidität entsteht. Dieses Risiko ist allerdings sehr gering. Deshalb lohnt es sich beim Abschließen einer Unfallversicherung näher hinzusehen und notfalls die Leistungen an die eigene Vorstellung anpassen zu lassen. Wie und ob es sich auf die monatliche oder jährliche Prämie auswirkt, kann der Versicherungsvertreter erklären.